“Oder die beste aller Welten…”

Die Einladung der Galerie Centrum in Graz haben wir gerne angenommen.
Die Möglichkeit, unsere beiden Positionen miteinander zu verbinden, unserer Verwandtschaft auch als Künstler generationsübergreifend nachzugehen, verbindendes und unterschiedliches anzuschauen, erscheint uns sehr reizvoll.
Benjamin Nachtigall und Alicia Sancha, Sohn und Mutter. Beide arbeiten mit Figuren in Landschaften, Benjamin in seiner neuen Werkgruppe rückbezüglich, auf das Schaffen von Blidern als solches. Die Architektur seiner Landschaftsräume werden aufgebaut durch monumentale, saftige Früchte und umgedeutete Gebrauchsgegenstände wie eine Waschmaschiene, die durch ihre Position und Strahlkraft am Horizont wie eine Sonne wirkt, eine Mischmaschiene am Parkett, Küberl und Schauferl. Bilderrahmen führen von einer Daseinsebene in die nächste, verdichten das dargestellte, das Geschehen wird zusammengehalten durch eine intensieve Farbigkeit.
Benjamin Nachtigall wird auch Tonfiguren und Radierungen zeigen.
Alicia Sancha dient als Modell der verwilderte Garten der englischen Verwandschaft in Devon. Modell für eine Ästhetik, die ihren Ursprung in der Landschaftsmalerei des Barocks hat.
Garten als Landschaft mit seinen diversen Verknüpfungen zum Paradies, zum Märchenhaften, dem verzauberten und feenhaften , der Garten als Sinnbild für Sehnsucht aber auch der menschlichen Fähigkeit zu sorgen, hegen und pflegen…
Sancha malt Pastoralen denen sie einerseits die Ruhe und und Beschaulichkeit der historischen Vorbilder zu verleihen versucht, anderseits aber ein Stück weit durch einen Funken Irionie in den Figuren wieder bricht.
Ironie und Humor, die für Nachtigall in noch grösserem Masse gelten.
Die Ausstellung eröffnet am 17. Januar 2014 und wirdstrangle6 2 Wochen dauern.

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